Lehr-Philosophie

 “What I am arguing for is for seeing both research and teaching as different forms of inquiry (Graham Badley)

In diesem Sinne sehe ich meine Lehre als einen kontinuierlichen Prozess gemeinschaftlicher Wissenskonstruktion. Hochschullehre ermöglicht es mir, frische Blicke auf meine Forschung zu bekommen. Ich muss mich in der Lehre erklären und meine Gewissheiten in Frage stellen. Meine Aufgabe als Lehrende sehe ich darin, Raum für entdeckendes, autonomes Lernen der Studierenden zu schaffen, in dem sie sich einerseits Inhalte erarbeiten und andererseits das Forschen lernen.

Ich lasse die Studierenden vieles in Kleingruppen erarbeiten. Großen Wert lege ich auch auf den Austausch der Studierenden untereinander. Neben regelmäßigen Schreibaufgaben, die ich auch während der Lehrveranstaltungen durchführe, initiiere ich daher oft Peer-Feedback-Runden.

Für Leistungsnachweise arbeite ich neben den „klassischen“ Hausarbeiten auch mit reflexiven Essays und Portfolios, da ich es sehr wichtig finde, dass Studierende im Studium Reflexionskompetenzen erlangen.

Das reflexive Lernen nehme ich auch in Bezug auf mich als Lehrperson ernst. Ich dokumentiere meine Lehrveranstaltungen durch Stundenkonzepte und reflexive Texte und arbeite die Rückmeldungen der Studierenden ein, so dass auch sich wiederholende Lehrveranstaltungen sich kontinuierlich weiter entwickeln. Sehr wichtig für die Weiterentwicklung meiner Lehrkonzepte ist mir der regelmäßige kollegiale Austausch in meinen Arbeitskreisen zur Schreib- und Hochschuldidaktik. Gerne nutze ich deshalb auch Gelegenheiten für Teamteaching.