Lernen in Digitalen Gruppen

eSTUDY 2007

Eine breit angelegte Untersuchung an österreichischen Universitäten stellte die folgenden Einstellungen der Studierenden zu eLearning fest:

virtuelle Lehre

Präsenzlehre

Flexibilität im Lernen hinsichtlich Lernzeit und Lernort

Persönlicher Kontakt zu anderen Studierenden

Möglichkeit zum selbständigen Üben und Arbeiten

Eine gute und umfassende Einführung in die Veranstaltung

Vollständigkeit und Aktualität der Lernunterlagen

Möglichkeit, mit der Lehrperson persönlich Kontakt auf zunehmen

Möglichkeit zur Überprüfung der eigenen Lernfortschritte

Förderung des gemeinsamen Lernens mit anderen Teilnehmer*inne*n 

 Paechter (2007):  Virtuelle Lehre versus Präsenzlehre

Die Vorteile der Präsenzlehre betreffen die Kernbereiche "Kommunikation und Kooperation", "Tutorielle Betreuung" und "Lernerfolg". Die zurückhaltende Einstellung zu eLearning in der akademischen Lehre ist vor allem auf die mit dem Präsenzunterricht verbundenen und als besonders positiv empfundenen persönlichen Kontakte mit Kommilitonen zurück zu führen. Außerdem verlangen die Anwendungen des eLearnings eine eigenständige und produktive Aktivität des Lernenden. Der Anwender braucht ein hohes Maß an Selbstdisziplin, die nicht von jedem und in allen Lebensbedingungen erwartet werden kann. (Schulmeister, S. 82-91)