Was ist das eigentlich: Gruppendynamik?

„Um zu verstehen, was eine Gruppe ausmacht, ist es sinnvoll, das eigene Beobachtungsschema so zu erweitern, dass die Dynamik, das Kräftespiel in der Gruppe, das Eigenleben und Eigenwertige, das eine Gruppe herausbildet, erfasst werden können. Dies erfordert es, eine Beobachtungsposition einnehmen [sic!], die das Geschehen in einer Gruppe nicht in seine Einzelteile zerlegt. 'Die Gruppe ist mehr als die Summe ihrer Teile' – so wird die gruppendynamische Perspektive oft gekennzeichnet. Was unter diesem mehr verstanden werden kann, wie es zu beobachten, zu benennen und zu handeln ist, damit setzt sich die Gruppendynamik auseinander.“ (König/Schattenhofer 2007: 20)