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Kinder und Erwachsene lernen jedoch nicht gleich. Kleine Kinder untersuchen ihre Welt mit allen Sinnen, indem sie "schauen, hören, berühren, riechen, schmecken, beißen, stoßen, ziehen und Dinge umwerfen" (Townsend). Ältere Kinder und Erwachsene lernen im Wesentlichen indem sie andere und ihre Umwelt betrachten. Sie beobachten die Welt, schauen sich Bilder und Diagramme an und lesen Texte um Informationen zu bekommen (Townsend). Lernen basiert ebenfalls auf Erfahrungen. Sowohl die Vergangenheit einer Person, als auch gute und schlechte Erfahrungen beeinflussen das Verhalten (Bastian und Groß, 2012: 42). Zusätzlich hat jede Person einen eigenen Lernstil, mit dem sie am Besten lernen kann. Diese drei Stile sind 'Kinästhetisch' (lernen durch Berühren und Machen), 'Auditiv' (lernen durch Sprechen und Hören) und 'Visuell' (lernen durch Sehen) (Beck, 2005). 

Nach diesen Informationen sieht es zunächst so aus, als ob Lernen stets eigenständig erfolgt. Das ist aber nicht immer der Fall: durch Gruppenarbeit kann man von den verschiedenen Erfahrungen und Lernstilen der anderen Gruppen-Mitglieder profitieren und sich Wissen aneignen. In der Tat gibt es viele Gründe weshalb Gruppenarbeit förderlich, positiv und vorteilhaft für jedes Individuum und die Gesellschaft ist - es sollte nur nach einer Methode gemacht werden!