Gruppenrollen nach Raoul Schindler

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Das Modell Schindlers geht davon aus, dass sich eine Gruppe nur in der Auseinandersetzung mit einem Gegner also einem Gegenüber bilden kann, damit sie sich von der Außenwelt abgrenzt und dadurch ihre eigene Identität herausbildet. (Schaf=Schaf, weil Schaf ≠ Widder)

Durch die Auseinandersetzung mit G bildet sich eine Gruppe, die unterschiedliche Rollenfunktion innehat. Der Kern wird von der Alphaposition gebildet, die die Führung übernimmt, die Gruppe energisch zum Ziel führt und Sicherheit, sowie Kontinuität darstellt. Die Gammapositionen schließen sich dem Alpha an und unterstützen aktiv die angeleitete Richtung.  Das Omega nimmt die Rolle des Gegenübers innerhalb der Gruppe ein. Durch die Infragestellung der Prozesse bringt sie immer wieder neue Impulse und Verunsicherung. Die beiden Pole werden durch die unabhängige Betaposition gestützt, die als Vermittler beratend ist aber auch in erster Linie durch ihre Fachlichkeit zur Gruppe beiträgt. Wichtig ist hierbei, dass die Alphaposition die des Betavertreters akzeptiert.

Die einzelnen Rollen innerhalb der Gruppe entsprechen keinem festgelegten Schema.